Klinisch - psychologische Diagnostik

Die psychologische Diagnostik versteht sich als eine der wichtigsten Teildisziplinen der Psychologie. Durch den Einsatz wissenschaftlich anerkannter, psychologischer Testverfahren bzw. Methoden werden Informationen über einen Menschen gewonnen. Eine fundierte Diagnostik, welche in der Regel aus einem Erstgespräch, einer Testphase, der Befunderstellung und einer Befundbesprechung besteht, bildet die Grundlage einer nachfolgenden psychologischen Behandlung oder Psychotherapie.

  • die Auswirkungen körperlicher Erkrankungen auf die Leistungsfähigkeit und auf die Stimmungslage diagnostiziert werden.
  • Ursachen von psychischen Störungen, von Ängsten und depressiven Verstimmungen abgeklärt werden.
  • die Art einer neuropsychologischen Erkrankung (z.B. Demenz) und das Ausmaß der Beeinträchtigung genauer festgestellt werden.

 

Klinisch-psychologische Diagnostik wird seit 1995 von den Krankenkassen bezahlt. PatientInnen können mit einer ärztlichen Überweisung eine psychologische Untersuchung bei in freier Praxis tätigen Vertragspsychologen für klinisch-psychologische Diagnostik in Anspruch nehmen.
Direkt überweisen konnten bis dato Fachärzte für Innere Medizin, für Neurologie, Psychiatrie und Kinderheilkunde. Bei Überweisungen von Fachärzten anderer Fachrichtungen wie z.B. Praktischen Ärzten, Wahlärzten und Psychotherapeuten war eine chefärztliche Genehmigung notwendig. Diese entfällt nun mit 1. April 2009.